Wohlstand, der Millionär von nebenan

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Wie werde ich reich?

Warum bin ich nicht reich, obwohl ich soviel verdiene ?

Durch Glück wie in der Lotterie oder durch außerordentliche Leistungen wie M. Schumacher oder M. Zuckerberg zu Reichtum zu kommen ist eher selten und sehr unwahrscheinlich. Wie aber wird man im „Normalfall“ Millionär ?
Eine Studie über die meisten Millionäre in den USA kam zu folgenden verblüffenden Ergebnissen:

  • Sie leben weit unter ihren Verhältnissen dh. unter ihren Möglichkeiten
  • Sie nützen ihre Zeit, ihre Energie und ihr Geld gut und effektiv
  • Sie glauben finanzielle Unabhängigheit ist wichtiger als einen hohe sozialen Status zeigen zu können
  • Sie haben keine finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern erhalten
  • Ihre erwachsenen Kinder sind finanziell unabhängig
  • Sie nutzen günstige Gelegenheiten
  • Sie wählten die richtige Beschäftigung

Die Mehrheit sind Millionäre in der ersten Generation, selbstständig und haben ganz normalen Beschäftigungen.

Ab wann ist mann reich ? und wie reich sind die meisten mindestens? Folgende Formel wurde gefunden:
Vermögen =  Alter : 10 * Bruttojahreseinkommen

Wieviel sparen sie?  Mindestens 15% ihres Jahreseinkommens !
Sie haben ihr Vermögen schon sehr früh, langsam und stetig aufgebaut. Sie sind gute Sparer und gute Investierer. Sie sind diszipliniert, arbeiten hart und sind opferbereit.

Den meisten Millionären sieht man es nicht an, sie sind „bodenständig“ dh. sie haben ihr Geschäft seit Jahren am selben Ort, leben in einfachen Wohngegenden , sie sind meistens nur einmal verheiratet, die Ehefrau ist Hausfrau, die streng über die Ausgaben wacht und eine gute Wirtschafterin ist. Sie kaufen keine teuren Autos, keine Luxusartikel,  keine teuren Kleider, kein teuren Schmuck oder Uhren, gehen selten in den Urlaub. Ihnen ist egal was „man“ haben sollte.

Die meisten von ihnen könnten ihren aktuellen Lebensstandard jahrelang ohne weiteres Einkommen aufrechterhalten  – während viele andere auch Gutverdiener nur von Zahltag zu Zahltag leben.
Auch eine akademische Ausbildung und ein hohes Einkommen führt nicht zwangsläufig zum  Wohlstand – im Gegenteil – gut verdienende Mitmenschen schaffen es oft nicht sich nennenswerte Rücklagen zu bilden.

Frei zitiert aus dem englischen Buch „The millionaire next door“  von Stanley und Danko. Obwohl das Buch nur über die Verhältnisse in den USA berichtet,  könnte es durchaus auch gut auf europäische Verhältnisse zutreffen.

Geld ist nicht das Wichtigste oder wie ein guter Bekannter immer zu sagen pflegte  „Bei uns ist Geld das Wenigste“ – Spass beiseite, das Rezept klingt hart und einfach und wer hätte nicht gerne so ein Vermögen auf der Seite ?

Veröffentlicht unter Nachdenkliches, Ratgeber

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